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Biebrich und Wiesbaden: Zwei Städte wachsen zusammen
Die Eingemeindung Biebrichs nach Wiesbaden am 1. Oktober 1926 war die logische Konsequenz eines Annäherungsprozesses der beiden Gemeinden, der gekennzeichnet war von mannigfachen
Auseinandersetzungen und Irritationen. Zu unterschiedlich waren die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen: Biebrich entwickelte sich zu einem Industriestandort, in dem sich vorzugsweise Menschen
der arbeitenden Klasse niederliessen - Wiesbaden sah sich als mondäne Weltkurstadt und der Geruch von Schweiß und Ruß galt dort eher als Makel. Nicht zuletzt die wirtschaftliche
Depression nach dem Ersten Weltkrieg führte den verantwortlichen Politikern vor Augen, dass eine Zusammenlegung der beiden so unterschiedlichen Gemeinden unvermeidbar war. Lesen Sie bitte in folgendem Artikel spannende und interessante Details dieses Zusammenwachsens.
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